Bericht aus Heiden AR
Auch im Kurort Heiden waren wir mit dem Sommerkurs schon in früheren Jahren, und wie damals sind wir auch heuer im Hotel Linde Heiden zu Gast. Das Hotel hat eine grössere Renovation erlebt, Zimmer und Fassade sind mit bemerkenswerter Sorgfalt überarbeitet.
Sieben Personen aus unserer Gruppe wohnen im Hotel Linde. Drei logieren in Ferienwohnungen im Gästehaus Rosengarten, und eine Malerin wohnt im Nachbardorf. Morgens treffen wir uns beim Frühstück im Hotel Linde, danach in unserem «Atelier» im Kirchgemeindehaus zum Start in den Arbeitstag.
In der Malerei geht es diesmal richtig zur Sache. Es regnet die ersten zwei Tage der Woche. Die Maler:innen finden geschützte Plätze und wählen aus den dort vorhandenen Motiven etwas Passendes aus. Schon am Montag nachmittag haben die meisten ein Morgen- und ein Nachmittagmotiv aufgezeichnet. Einige beginnen bereits mit der farbigen Arbeit.
Als Atelier dient uns wie früher ein Gruppenraum im reformierten Kirchgemeindehaus. Die für uns verantwortliche Messmerin findet Gefallen an unserer Arbeit und sorgt für gute Bedingungen.
Die unten folgende Photogalerie macht zwei Dinge sichtbar. Zum Einen, wir arbeiten auf einer gemeinsamen Basis. Nennen wir sie ganz reduziert «das cézannesche farbige Sehen». Zum Anderen, auf diesem verbindenden Boden entwickelt jede Malerin, jeder Maler ihre:seine eigene bildnerische Lösung. Besonders deutlich wird das bei den mehrfach verwendeten Motiven: Grüner Wiesenhang mit Häusergruppe; Bodensee mit Regenwolken; Zwiebelturm am ehemaligen Hotel Krone.
Juli 2025, Hannes Egli
Adressen in Heiden:
Restaurant Badhof
Restaurant 1001 Teller
Gästehaus Rosengarten
Hotel Linde Heiden
Ref. Kirchgemeinde
Museum Heiden
Heiden AR
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